Nackt oder Akt?

Ein kleiner aber entscheidender Unterschied!

 

Ich hab ne Kamera und will Akt fotografieren

Das kann ich gut verstehen, und es gibt eigentlich nichts schöneres als (gute) Aktfotografie. Doch hier sollten vorher einige Dinge passen. Nichts ist schlimmer für das Model (und auch für den Fotografen) als ein misslungenes Aktfoto.

Und die Fotogruppen auf Facebook & Co. sind leider voll davon. Es sind einfach zu einem Großteil keine Akt- sondern Nacktfotos!

Ich habe mich viele Jahre zuerst mit dem Thema Portraits und Hochzeiten befasst bevor ich dann 2016 zum ersten mal bewusst meine Serie „Nude in the Nature“ gestartet habe. Anfängern empfehle ich daher sich zuerst mit „normalen“ Portraits und Peoplefotografie zu beginnen und hier auch einen gewissen Anspruch auf Qualität in der Fotografie und in der Bearbeitung zu legen, bevor man sich als Hobbyfotograf (mit der neuen Kamera) am Thema Akt versucht.

Das empfehle ich aber auch allen Frauen, die sich ein Aktschooting wünschen. Schaut Euch zuerst die bisherigen Arbeiten von Fotografen an. Wie sind die Fotos, stimmt der Stil und wie ist die Bearbeitung. Zu schnell werdet Ihr sonst enttäuscht sein und schlussendlich habt Ihr keine Akt- sondern nur Nacktfotos von Euch.

Ganz schlimm wird es dann, wenn diese Fotos auch noch veröffentlicht wurden.

 

Was ist der Unterschied zwischen „Nackt und Akt“ ?

In meinen Augen ist es in erster Linie der Respekt vor dem Menschen den man vor der Kamera hat. Die Person auch kennt und man Wert auf den Augenblick legt und nicht auf die Geschlechtsteile.

 

Keine Fotos für „Fotosammler“

Keinen Wert lege ich darauf, explizit die Geschlechtsteile (wie im Biologiebuch) darzustellen, denn die Erotik soll im Kopf stattfinden.

Auch – ich nenne es immer „Werkstattfotos“, lehne ich bereits im Vorfeld ab. Sogenannte „Klischeeshootings“ in denen sich Mädels in bunten und billigen Dessous auf irgendwelchen Motorhauben räkeln ist nicht mein Stil und oft auch nicht förderlich für viele Models.

Durch solche Fotos kriechen leider immer mehr der „seltsame“ Hobbyfotografen aus den Löchern, welche eher an die eigene „Bedürfnisse“ denken als an schöne Fotos, geschweige denn an das Model. Ich kann hier allen Frauen nur raten Abstand von dubiosen Anfragen zu nehmen. Wenn solche Fotos mal im Netz sind, dann sind sie es für immer.

 

 

Jede Frau ist schön

Was mich sehr Stolz macht ist, dass zu mir auch Frauen kommen, die mitten im Leben stehen, bereits Kinder auf die Welt gebracht haben und der Körper auch seine Spuren davon getragen hat. Es sind Schwangerschaftsstreifen vorhanden und hier und da auch die „Problemzonen“ usw. Welche auf Wunsch auch korrigiert werden.

Wichtig aber ist, das wir im Vorfeld bereits lange auch über mögliche Szenen und geplante Ergebnisse uns austauschen und über alles reden oder schreiben, bevor wir uns zu einem Shooting treffen.

Mein Anliegen ist es,  (egal ob perfekter oder nicht perfekter Körper), den Moment festzuhalten.

Das ist der für mich entscheidenden Unterschied zwischen „Nackt und Akt“. Wer meinen Werdegang verfolgt hat oder sich meine Fotos ansieht, wird es auch erkennen.

Natürlich bin ich noch weit entfernt von einigen der für mich großen Fotografen die ich sehr schätze und die mich unglaublich inspirieren aber ich versuche meinen Stil immer weiter zu verbessern und sehe die Schönheit in den Menschen. 

 

Wenn Nacktheit erst auf dem 2. Blick erkennbar ist

Abgewandte Blicke, leicht verhüllte Körper geben den Fotos, wenn sie nicht als reinen Akt geplant sind, eine ganz besondere Intimität und hat für mich den besonderen Reiz.

 

 

Fotos im Internet?

Nicht jeder möchte Fotos im Netz von sich haben, was auch legitim und auch völlig in Ordnung ist. Viele Fotos von mir sind daher auch nur für den Kunden rein privat. Fotos werden nur mit einer schriftliche Vereinbarung veröffentlicht.

 

 

In diesem Sinne… nicht Nackt- sonderen Akt!

Fotografen, die sich für das Thema interessieren und Wert auf schöne Aktfotos legen, sind auch gerne auf meinen Workshops gesehen.